Artikel - Mut zur Veränderung


Wer hat nicht schon geplant Veränderungen durchzuführen und es dann doch gelassen, weil die Hürden angeblich zu hoch waren? Sei es einen neuen Job zu suchen, weil der alte langweilig wurde; erfolgreich abnehmen und auch schlank bleiben; eine Beziehung beenden, in der man sich nicht mehr glücklich fühlt; endlich den Schritt in die Selbständigkeit wagen; mehr Geld verdienen; ein grösseres Selbstbewusstsein erlangen…  diese Themen und noch viele mehr sprechen Veränderungen an, die Menschen vornehmen möchten aber aus Angst und Unwissen, wie sie es angehen sollen, vor sich hinschieben und einfach weiter machen wie bisher. Mit dem Resultat, dass sie immer unglücklicher werden. Der Wille und das Verständnis, dass etwas im Leben verändert werden sollte ist meistens vorhanden.  Jedoch fehlt es vielen Menschen an Mut und Werkzeugen, die gewünschten Veränderungen auch in die Tat umzusetzen.

Woran liegt das?

Aus meiner Sicht gibt es drei Gründe, weshalb viele nicht den Mut aufbringen, Unerwünschtes im Leben zu ändern:

1. Physische Ebene – 2. Intuition/Medialität – 3. Motivation/Disziplin

Alle drei Teile greifen ineinander und sind für eine brauchbare Lösung nicht voneinander zu trennen. Es gibt viele Bücher und Seminare, in denen nur ein Teil behandelt wird aber aus meiner Erfahrung heraus, braucht es alle drei Teile gemeinsam, damit eine qualitative Veränderung herbeigeführt werden kann. Jeder Teil bedient sich an physischen und erprobten Elementen und wird durch Intuition/Medialität individuell abgestimmt.

Physische Ebene

1.       Der offensichtlichste Teil, ist die physische Ebene. «Wie soll ich diesen für mich riesigen Berg» überhaupt überwinden? Meistens bricht man das Vorhaben bereits hier ab, weil man das Gefühl hat, dass dieser Berg an Arbeit für die gewünschte Veränderung nicht zu bewerkstelligen ist (zu einem möglichen Lösungsansatz komme ich weiter unten).

Viele sind überfordert, wenn sie sehen, was alles unternommen werden müsste, um das Ziel, den Gipfel zu erreichen. Also macht man sich schon gar nicht an die Bezwingung des Berges und die Veränderung bleibt weiter ein Wunschdenken verbunden mit «schönreden» der aktuellen Situation.

Intuition / Medialität

2.       Kommen wir zum zweiten Grund, der uns hindert, eine Veränderung durchzuführen. Dieser ist komplexer und beruht auf energetischer Basis. In uns allen stecken Ängste und Muster aus der Vergangenheit dieses und vergangener Leben, die wir uns durch gewisse Konditionierungen und Erinnerungen antrainiert haben. Diese Muster kann man lösen. Jedoch nicht mit dem Willen und dem Kopf, oder zumindest nur bedingt, sondern indem man energetisch und medial betrachtet, woher diese kommen und ihren Ursprung ergründet.

 

Motivation / Disziplin

3.       Der dritte Teil findet auf psychischer/mentaler Ebene statt und ist uns allen ein Begriff: Motivation und Disziplin. Wenn man es schafft, den Weg zur gewünschten Veränderung zu erkennen, die energetischen Muster aufzulösen und zu neutralisieren, dann braucht es die nötige Motivation um dran zu bleiben, und die geplante Veränderung in die Tat umzusetzen.

Tönt alles ganz einfach? Ist es aber doch nicht unbedingt? Aus diesem Grund möchte ich Dir zu jedem Punkt einen einfachen, kurzen Lösungsweg präsentieren, damit du üben kannst, kleine Veränderung in deinem Leben nach diesen drei Lösungsprinzipien durchzuführen.

1.       Den mächtigen Berg überwinden

Beginnen wir wieder mit Teil 1.  Eine mögliche Lösung, den schier unüberwindbaren Berg der Veränderung zu besteigen, ist diesen in kleinere und kleinste Stücke zu zerlegen, so dass er nicht mehr so mächtig wirkt. Ein Berg, den man Stein für Stein abträgt, egal wie gross er auch ist, wirkt plötzlich gar nicht mehr so mächtig. Mir ist klar, dass man z.B. die Änderung des Beziehungsstatus nicht auf die gleiche Art angehen kann wie einen allfälligen Jobwechsel oder den Weg zu mehr Selbstvertrauen und trotzdem ist es das selbe Prinzip.

Ich beschreibe hier nur ganz kurz wie dieses Vorgehen ablaufen könnte:

Als erstes musst du das Endziel visualisieren und dieses in einigen Sätzen auf- und beschreiben. Als zweites überlegst du dir, was alles zu diesem Endziel gehört und zerlegst es in einige kleinere Teile. Du trägst somit den Berg in kleinere Teilziele ab. Mit dieser Taktik fährst du fort, bis du so kleine Teile hast, dass sie innerhalb weniger Minuten oder Stunden erledigt werden können. Nach und nach führen diese kleinen Veränderungen zum grossen Ziel.

Nehmen wir nun mal ein beliebiges Beispiel, dass sehr viele Leute betrifft: «Am Ende des Monats mehr Geld (oder einen bestimmten Betrag) zur Verfügung haben». Dies ist das Endziel. Jetzt teilen wir dieses Ziel in kleinere Teilziele ein. Dies könnte z.B. sein: «sparen» und «mehr Einkommen generieren». Nehmen wir nun das Ziel «sparen», welches wir wieder in kleinere Teilziele unterteilen. Dies wäre z.B. «alle Rechnungen des vergangenen Jahres prüfen und kündigen, was nicht mehr gebraucht wird» oder «eine Woche lang alles aufschreiben, was ich ausgebe und Unnötiges streichen» usw. Das gleiche mache ich dann mit dem Ziel «mehr Einkommen generieren». Ich kann jedes Teilziel in kleine Schritte unterteilen bis ich 10, 20, oder 30 kleine Teilziele habe, die ich innerhalb von wenigen Minuten oder Stunden erledigen kann.  Nun nimmst du einen Kalender und gibst dir für das grosse Endziel eine gewisse Zeitspanne vor (z.B. 4 Monate). Dann trägst du alle kleinen Teilziele, ein. Indem du diese Taktik anwendest, wirkt der Berg nicht mehr gross. Es liegen lediglich noch ein paar Brocken herum, über die du klettern musst, und du kommst deinem grossen Endziel jeden Tag einen Schritt näher, bis du zum gewünschten Zeitpunkt das Ziel erreicht hast. Dieses Prinzip lässt sich auf jede beliebige Veränderung anwenden und muss individuell abgestimmt werden.

2.       Intuitive Arbeit / Medialität

Der zweite Teil befasst sich mit der Intuition/Medialität und ist schwieriger zu erkennen. In diesem Teil gilt es zu erkennen, weshalb diese Veränderung überhaupt durchgeführt werden möchte und wo allfällige Blockaden bestehen. Man geht dem Energetischen auf den Grund; schaut, was es zu lernen gibt und erkennt allfällige Muster, die bisher blockierend gewirkt haben. Wir schauen die Blockade auf medialer Basis an und versuchen zu erkennen, was hinter diesem Thema steckt. Dieser Teil ist sehr individuell und kann am besten in Gruppenarbeiten oder in Einzelsitzungen gelöst werden. Ein erster Schritt wäre, dass man jedes kleine Teilziel kurz betrachtet und hineinspürt, wo Widerstand entsteht und versucht, das entsprechende Gefühl zu notieren. Daraus lässt sich sehr oft ein „Muster des Widerstandes“ erkennen, das man dann gezielt auflösen kann, alleine dadurch, dass man den Widerstandes erkennt und sich diesen somit bewusst macht. Man entwickelt sozusagen eine Strategie, mit Widerständen umzugehen, um sie nach und nach zu neutralisieren. Dieser Teilbereich findet auf medialer Ebene statt.

3.       Motivation / Disziplin

Der dritte und letzte Teil ist der mentale Bereich. Wenn man den Berg zerstückelt hat, den hinderlichen Muster auf den Grund gegangen ist, braucht es Motivation und Disziplin, den Weg vorwärts zu schreiten, um das grosse Ziel zu erreichen. Auch hier gibt es zahlreiche Methoden, welche individuell abgestimmt werden müssen, da jede Person anders funktioniert. Trotzdem möchte ich dir auch hier eine kleine Lösungsmöglichkeit aufzeigen:

Praktisch jeder von uns besitzt ein Smartphone, also nutzen wir es doch, um uns motivierend auf den Weg zu machen. Schreibe jedes kleine Teilziel  z.B. in den Google–Kalender oder in das Wecker–App ein. Schreibe auf, wie lange du für die Erledigung des Teilziels benötigst und füge (sehr wichtig!) auch eine kleine Belohnung an, die du dir nach der Erledigung gönnst. Dies kann ein «Kaffee trinken mit Freunden», ein Buch lesen oder ein schöner Spaziergang sein… Was auch immer du gerne machst! Die Idee dahinter ist die, dass du wieder einen kleinen Schritt vorwärts gekommen bist und dir dafür etwas Kleines gönnst. Wie gesagt, dies ist nur eine Möglichkeit und sollte auf jede Person persönlich abgestimmt werden.

Zusammenfassung

Alle drei Punkte müssen ineinandergreifen und funktionieren nur, wenn sie aufeinander abgestimmt sind. Und genau dies werden wir im Seminar versuchen zu erreichen.

-  Wir schreiben die Veränderung auf und unterteilen diese in kleine Teilziele.

-  Wir schauen medial, welche Muster dahinterstecken, um das grosse Endziel auch tatsächlich zu erreichen.

-  Wir finden für jeden einen eigenen Motivationsplan, damit auch alles umgesetzt wird.

-  Wir prüfen in kleineren Abständen die Teilziele und korrigieren sie nach Bedarf intuitiv.


Ich hoffe, ich konnte dir einen kleinen Einblick gewähren, wie man jede beliebige Veränderung auch tatsächlich herbeiführen kann. Nur leider funktioniert dies nicht, indem man träumt und wartet, bis das Entsprechende eintrifft. Man muss das Physische mit dem Medialen / Energetischen und dem Psychologischen/Mentalen verbinden, um qualitative und dauerhafte Veränderungen durchzuführen.

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